Sommer · Farbtyp
Soft Summer: deine Palette und was im Laden hängen bleiben darf.
Soft Summer (sanfter Sommer) ist kühl und grau abgetönt. Hier findest du die Palette, die sich daraus ergibt, die Neutraltöne, auf denen du aufbauen kannst, und wie du sie miteinander kombinierst.
- 8 Kernfarben
- mattes Silber am Handgelenk
- Deine Analyse in 10 Minuten

Bin ich ein Soft Summer?
Soft Summer ist der Farbtyp, bei dem das Gedeckte an erster Stelle steht: Deine Färbung hat wenig Intensität, also eher vergraute als klare Farben, dein Unterton (der Ton unter der Haut) ist kühl, und Haare, Haut und Augen liegen zusammen in mittlerer Tiefe. Vergraute, kühle Farben passen zu dieser Färbung, deine Gesichtszüge behalten also ihre Konturen, während man eine klare, kräftige Farbe noch vor deinem Gesicht wahrnimmt und eine warme einen gelben Stich auf die Haut legt.
Die Intensität ist hier das entscheidende Merkmal, deshalb lohnt sich ein Blick auf das Wort. Albert Munsell bezeichnete damit in A Color Notation (1905) die Stärke einer Farbe und schrieb über eine Farbe, die sich zum Grau hin bewegt: „das Vergrauen jeder Farbe, also der Verlust an Intensität“. Auf genau diesem Verlust baut der Farbtyp auf, und deshalb definiert The Concept Wardrobe Soft Summer zuerst als gedeckt und erst danach als kühl.
Drei Tests vor dem Spiegel, bei Tageslicht und ohne Make-up. Zuerst die Augen, das stärkste Zeichen: Ein Soft-Summer-Auge, grau, graublau, graugrün oder gräulich braun, wirkt rauchig, und die Zeichnung der Iris verschwimmt auf Gesprächsabstand, statt sich in klare Linien aufzulösen. Dann der Kontrast: Haare, Haut und Augen verschmelzen zu einem weichen Band, ohne harten Sprung von hell zu dunkel. Das Haar ist meist aschig, von mittlerem Aschblond bis mittlerem Aschbraun, wie es auch Curate Your Style beschreibt, auch wenn Färben und Sonne es verschieben. Die Adern am Handgelenk kommen zuletzt und zählen am wenigsten: Sie wirken blau, manchmal mit etwas Grün (so prüfst du deinen Unterton zu Hause).
Die vier Fragen neben diesem Text können die kühle Hälfte bestätigen. Die gedeckte Hälfte zeigt sich eher in Augen und Haut als in einer Antwort, deshalb liest die Analyse sie vor allem aus deinen Fotos. Für einen Test im Laden halt ein taubenblaues und ein königsblaues Hemd ans Gesicht. Taubenblau liegt auf einer Stufe mit deiner Färbung, und dein Gesicht bleibt im Vordergrund. Königsblau sieht man zuerst, und deine Züge wirken daneben grauer und weniger klar. Auf deiner Seite ist Taubenblau ein „Tragen“ und Königsblau ein „Lassen“, zu rein für deine sanften Farben.
Die Analyse entscheidet das für jede der 50 Farben, „Tragen“, „Kommt drauf an“ oder „Lassen“, samt Begründung, und „Kommt drauf an“ heißt unterhalb der Taille oder nur als Akzent. Ein Soft Summer bekommt 13-mal „Tragen“, 16-mal „Kommt drauf an“ und 21-mal „Lassen“, mehr „Lassen“ als bei den anderen beiden Sommertypen. Ein Urteil gilt dem Menschen, der die Farbe trägt: In der Beispielanalyse, dem Ergebnis von Mitgründer Filip Poláček, einem Dark Autumn, ist keine einzige deiner acht Kernfarben ein „Tragen“, und Mittelgrau, bei dir ein „Tragen“ auch am Kragen, darf bei ihm nur unterhalb der Taille vorkommen, mit der Begründung „Ein kühles, verblasstes Grau, das neben deiner Tiefe dünn wirkt.“ Bei dir führt Salbei die acht an.
Schnelltest mit vier Fragen
Bin ich Soft Summer? Prüf zuerst die Richtung.
Vier Fragen aus dem Fragebogen, ausgewertet mit den Regeln der Analyse. Sie zeigen eine Richtung, keinen Farbtyp: Die Analyse liest auch deine Fotos.
Frage 1 von 4
Deine natürliche Haarfarbe?
Wähl, was am ehesten passt. Wenn du deine Haare färbst, geh vom Ansatz aus.
Die Palette
Die acht Farben, auf denen Soft Summer aufbaut.
- SalbeiÜberall, auch nah am Gesicht
Ein Grün mit so viel Grau, dass es wie ein Neutralton funktioniert, und das ist genau deine Intensität. Ein Pullover, Hemd oder Mantel in Salbei passt zu Mittelgrau und gedecktem Marineblau.
- AltrosaÜberall, auch nah am Gesicht
Das Rosa für deinen Kragen. Das klarere Zartrosa ist ein „Kommt drauf an“ unterhalb der Taille, also nimm für Bluse, Schal oder Lippenstift das Altrosa.
- TaubenblauÜberall, auch nah am Gesicht
Dein Hemd. Mit mittelblauem Denim ergibt es ein kontrastarmes Outfit, in dem dein Gesicht das Klarste ist.
- MauveÜberall, auch nah am Gesicht
Altrosa eine Stufe tiefer, für Momente, in denen ein Outfit Gewicht braucht, aber keine dunkle Farbe: ein Kleid in Mauve, ein Strickteil, ein Herrenpullover mit Rundhals.
- MintÜberall, auch nah am Gesicht
Dein hellstes Grün, am besten in matter Baumwolle oder Wolle. Glanz bringt eine Klarheit, die deine Färbung nicht hat.
- Helles VergissmeinnichtÜberall, auch nah am Gesicht
In den meisten Paletten Periwinkle, und das einzige Blau hier, das als Farbe statt als Neutralton wirkt. Hemden, Schals, leichte Pullover.
- Mittelblauer DenimÜberall, auch nah am Gesicht
Die Waschung, die zu deiner Tiefe passt, während du hellen Denim unterhalb der Taille trägst. Trag ihn als Jeans, als Chambray-Hemd oder als Jacke über Salbei.
- LavendelÜberall, auch nah am Gesicht
Kühl und vergraut, deine zwei Hauptmerkmale, in einer hellen Farbe. Ein Pullover in Lavendel zur mittelgrauen Hose ist ein komplettes Outfit, für Männer wie für Frauen.
Neutraltöne und Metall
Deine Neutraltöne, dein Weiß, dein Metall
- Gebrochenes WeißÜberall, auch nah am Gesicht
- Warmes GreigeÜberall, auch nah am Gesicht
- MittelgrauÜberall, auch nah am Gesicht
- HellgrauÜberall, auch nah am Gesicht
- Gedecktes MarineblauÜberall, auch nah am Gesicht
Deine Neutraltöne sind gebrochenes Weiß, warmes Greige, Mittelgrau, Hellgrau und gedecktes Marineblau, alle vergraut. Die Hauptarbeit leisten Mittelgrau und gedecktes Marineblau: der Anzug, der Mantel, die Hose. Warmes Greige geht ins Warme, aber seine Wärme ist so weit vergraut, dass es auch am Kragen ein „Tragen“ ist. Alle Sommertypen tragen es dort, während die drei Wintertypen mit ihrer klaren Färbung es nur als Akzent nehmen.
Schwarz und Anthrazit fehlen, und die Brauntöne ebenso. Deine Seite gibt Schwarz, Anthrazit, Schokobraun, Espresso, Camel und Latte ein „Kommt drauf an“, unterhalb der Taille: Hose, Schuhe, Tasche. Ein Sakko sitzt direkt unter deinem Kragen, also bleibt Anthrazit der Hose vorbehalten, und den Anzug nimmst du in Mittelgrau oder gedecktem Marineblau.
Dein Weiß ist gebrochenes Weiß. Reinweiß und Elfenbein bekommen beide ein „Kommt drauf an“, unterhalb der Taille. Reinweiß bringt eine Klarheit, auf die eine gedeckte Färbung keine Antwort hat, am Kragen wirkt das Hemd also scharf, und das Gesicht darüber verliert seine Konturen. Elfenbein bringt eine Wärme, die dein kühler Unterton nicht aufnimmt, und wirkt nah am Gesicht leicht schmuddelig. Gebrochenes Weiß ist vergraut genug, um zu dir zu gehören, und ein einziges Hemd in gebrochenem Weiß rettet mehr Outfits als jede neue Farbe.
Dein Metall ist mattes Silber: gebürstetes Silber, oxidiertes Silber, Zinn, eine Uhr aus gebürstetem Stahl. Poliertes Silber bringt einen Glanz, der wie Klarheit wirkt, und genau die meidet dieser Farbtyp. Deine stärkste Farbe ist ein vergrauter Himbeerton, der schon Richtung Mauve geht, nicht der klare Himbeerton unter den 50 Farben. Der ist ein „Lassen“, wie zwanzig weitere Farben, aus drei Gründen.
Nah am Gesicht
Das tragen, das lassen
- Mintein Hemd, ein Mantel, überallWarmes Aquamarinzu warm neben deinen kühlen Farben
- Altrosaein Hemd, ein Mantel, überallWarmes Rosazu warm neben deinen kühlen Farben
- Salbeiein Hemd, ein Mantel, überallBlattgrünzu warm neben deinen kühlen Farben
- Warmes Greigeein Mantel oder eine Hose, überallPfirsichzu warm neben deinen kühlen Farben
Die Farben, die gegen dich arbeiten
Einundzwanzig der 50 Farben sind auf einer Soft-Summer-Seite ein „Lassen“, und jede fällt unter eine von drei Begründungen.
Zu warm neben deinen kühlen Farben. Dreizehn davon: Tomatenrot, Koralle, Rost, warmes Rosa, Pfirsich, Orange, Terrakotta, Senf, Goldgelb, Hellgold, Blattgrün, Oliv und warmes Aquamarin. Jede zieht deine Haut ins Gelbe, und auf einem so kontrastarmen Gesicht sieht das nach Müdigkeit aus statt nach einer falschen Farbe. Die Paare oben stellen vier davon vergrauten, kühlen Gegenstücken gegenüber, etwa warmes Rosa gegen Altrosa und Blattgrün gegen Salbei.
Zu rein für deine sanften Farben. Signalrot, Himbeere, Fuchsia, Smaragd, Königsblau und Dunkelviolett, dazu Türkis. Die meisten sind kühl, und True Summer trägt die ersten sechs am Kragen, an der Temperatur liegt es also nicht. Es liegt an der Stärke: Eine klare Farbe hat mehr Intensität als alles in deinem Gesicht, und der Blick bleibt am Kleidungsstück hängen.
Zu dunkel. Waldgrün ist die einzige Farbe, die allein wegen ihrer Tiefe ein „Lassen“ ist. Die anderen dunklen Töne, Schwarz, Anthrazit, Espresso, Schokobraun, Mitternachtsblau, Pflaume und Weinrot, sind ein „Kommt drauf an“ unterhalb der Taille, als Hose, Schuhe oder Tasche.
Die Fehlkäufe stehen meist gar nicht auf dieser Liste. Ein schwarzer Blazer, ein reinweißes Hemd und ein Mantel in Camel sind bei dir ein „Kommt drauf an“, kein „Lassen“, aber alle drei Farben trägst du nur unterhalb der Taille, und dort haben Blazer, Hemd und Mantel nichts verloren. Kneif am Kleiderständer die Augen zusammen, bis die Formen verschwimmen. Eine Farbe, die dann noch heraussticht, ist klarer als deine Färbung, eine, die sich ruhig neben ein Mittelgrau setzt, hat deine Intensität. Die Wärme einer Farbe prüfst du danach getrennt, gegen dein gebrochenes Weiß.
Jede Farbe
Alle 50 Farben, bewertet für Soft Summer.
Wähl eine Farbe und sieh, wohin sie gehört, warum, und was die zwei Farbtypen, mit denen Soft Summer verwechselt wird, mit ihr machen. 21 der 50 stehen auf „Lassen“.
Mit den Pfeiltasten gehst du von Farbe zu Farbe.
Nicht tragen
Zu rein für deine sanften Farben.
Dieselbe Farbe bei den Farbtypen, mit denen Soft Summer verwechselt wird
- True SummerÜberall, auch nah am Gesicht
- Soft AutumnNicht tragen
Nicht tragen
Zu rein für deine sanften Farben.
Dieselbe Farbe bei den Farbtypen, mit denen Soft Summer verwechselt wird
- True SummerÜberall, auch nah am Gesicht
- Soft AutumnNicht tragen
So kombinierst du Soft-Summer-Farben
Die Regel, die die Analyse einem Soft Summer gibt, lautet: vergraute Nachbartöne, nie klare, gesättigte Farben und wenig Kontrast. Nachbartöne heißt nah beieinander im Farbkreis und nah in der Tiefe: Salbei mit Mint, Mauve mit Altrosa, Taubenblau mit hellem Vergissmeinnicht und mittelblauem Denim. Nichts in diesen Paaren konkurriert, und dein Gesicht, selbst kontrastarm, bleibt im Mittelpunkt. Halt den Abstand zwischen deinem hellsten und deinem dunkelsten Teil klein und hol die Abwechslung aus der Textur: ein matter Strick, eine gebürstete Baumwolle, ein Wildlederschuh.
- Büro, Männer: ein Anzug in gedecktem Marineblau, ein taubenblaues Hemd, eine Strickkrawatte in Mauve, schokobraune Schuhe und eine Uhr aus gebürstetem Stahl.
- Büro, Frauen: ein mittelgrauer Hosenanzug, eine Seidenbluse in Altrosa, Pumps in Pflaume und Ohrringe aus Zinn.
- Wochenende, für alle: ein Overshirt in Salbei über einem hellgrauen T-Shirt, Jeans aus mittelblauem Denim und Wildlederschuhe in Camel.
- Abend, Frauen: ein Slipdress in Mauve unter einem Mantel in warmem Greige, Ohrringe aus mattem Silber und weinrote Schuhe.
True Summer und Soft Autumn teilen jeweils einen Teil dieser Garderobe, der eine von der kühlen Seite her, der andere von der gedeckten.
Oft verwechselt mit
Farbtypen, mit denen Soft Summer verwechselt wird

Diese SeiteSoft Summerkühl und grau abgetönt 
Oft verwechselt mitTrue Summerdurch und durch kühl und sanft gedeckt 
Oft verwechselt mitSoft Autumnwarm und gedeckt mit wenig Kontrast
| Soft Summer | True Summer | Soft Autumn | |
|---|---|---|---|
| Unterton | kühl | kühl | warm |
| Helligkeit | mittel | mittel | mittel |
| Intensität | gedeckt | satt | gedeckt |
| Metall | mattes Silber | Silber | mattes Gold |
| Himbeere | |||
| Pfirsich | |||
| Königsblau | |||
| Salbei | |||
| Elfenbein | |||
| Gebrochenes Weiß |
True Summer. Beide sind kühl, beide liegen in mittlerer Tiefe, und fünf deiner acht Kernfarben sind auch Kernfarben von True Summer. Die beiden geben 40 der 50 Farben dasselbe Urteil, so viele wie kein anderes Paar unter den Sommertypen, und die zehn, in denen sie sich unterscheiden, drehen sich fast alle um Klarheit. Himbeere und Königsblau sind für True Summer ein „Tragen“ und für dich ein „Lassen“, bei Salbei ist es umgekehrt: für dich ein „Tragen“, für True Summer ein Akzent. Halt bei Tageslicht einen klaren Himbeerton ans Kinn. Sieht man zuerst die Farbe und wird deine Kinnlinie weich, bist du Soft Summer.
Soft Autumn. Beide sind gedeckt, beide kontrastarm, beide liegen in mittlerer Tiefe, und Salbei steht an der Spitze beider Paletten. Was sie trennt, ist der Unterton: Soft Autumn ist warm, du bist kühl, und nur 23 der 50 Farben bekommen dasselbe Urteil. Den Unterschied verrät Pfirsich, eine Kernfarbe von Soft Autumn und für dich ein „Lassen“. Halt Pfirsich ans Kinn: Wärmt es dich, bist du Soft Autumn; wirkt deine Haut daneben leicht fahl, bist du Soft Summer. Das Weiß bestätigt es, gebrochenes Weiß ist für dich ein „Tragen“ und für Soft Autumn ein „Kommt drauf an“ unterhalb der Taille, bei Elfenbein ist es umgekehrt, und dasselbe gilt für die Neutraltöne insgesamt: deine Grautöne gegen seine warmen Brauntöne.
Für die Grenze bei der Intensität geht Soft Summer vs True Summer den Himbeertest Schritt für Schritt durch. Für die Grenze beim Unterton macht Soft Autumn vs Soft Summer dasselbe mit zwei Weißtönen unter dem Kinn. Bist du nach beiden Tests noch unsicher und wirkt deine Färbung heller als mittel, hilft die letzte Frage unten zu Light Summer.
FAQ
Fragen zum Typ Soft Summer.
Soft Summer ist kühl und grau abgetönt. Der schnelle Test: Stehen dir kühle Farben mittlerer Helligkeit besser als ihr Gegenteil, und steht dir mattes Silber besser als das andere Metall? Damit kommst du nah dran. Dass Menschen zwischen zwei Farbtypen landen, liegt daran, dass das Auge bei Mischlicht schlecht vergleicht, und genau dafür gibt es eine gemessene Analyse.
Nichts Dramatisches. Die Farben, die am weitesten von deiner Palette entfernt sind, lenken den Blick auf Schatten und auf jede Unebenheit deiner Haut, sodass du müde aussiehst, statt dass die Farbe falsch wirkt. Am stärksten zeigt sich das an dem Teil, das deinem Gesicht am nächsten ist, unterhalb der Taille kaum. Deshalb zählt die Palette bei einem Hemd mehr als bei einer Hose.
Unterhalb der Taille. Deine Färbung ist grau abgetönt, und Schwarz hat überhaupt kein Grau in sich, deshalb lässt es dich in Gesichtsnähe flach wirken. Eine schwarze Hose funktioniert, und wo es weiter oben seriös sein soll, nimm Mittelgrau oder gedecktes Marineblau.
Nein. Soft Summer ist im Kern kühl, und um diese Achse dreht sich das ganze System. Zwei Farbtypen können dieselbe Helligkeit und dieselbe Intensität haben und trotzdem gegensätzliche Farben brauchen, weil der Unterton entscheidet, welche Version einer Farbe dir steht.
Genau das macht die Analyse, aber nicht aus einem einzigen Foto und nicht aus dem Foto allein. Sie liest fünf Fotos und gleicht sie mit deinen eigenen Antworten ab: wie schnell du Sonnenbrand bekommst, wie deine Venen aussehen und welches Metall dir steht. Wo sich beides widerspricht, zählen deine Antworten mehr als die Fotos. Deine Fotos werden gelöscht, sobald deine Analyse fertig ist, meist nach etwa fünfzehn Minuten und spätestens nach 24 Stunden. Zum Training von KI-Modellen werden sie nie verwendet.
Ein vergrauter Himbeerton: Himbeere mit Grau darin, auf dem Weg zu Mauve. Der klare Himbeerton unter den 50 Farben ist für dich ein „Lassen“, zu rein für deine sanften Farben, und gehört zu True Summer. Findest du die gedeckte Version nicht, sind Mauve und Altrosa die nächsten Farben, die für dich ein „Tragen“ sind, auch am Kragen. Trag deine stärkste Farbe nah am Gesicht und halt den Rest des Outfits ruhig: Mittelgrau, gebrochenes Weiß, gedecktes Marineblau.
Roségold ja, in gebürstetem oder mattem Finish. Helles Gelbgold nein: Es bringt Wärme und Glanz zusammen, die beiden Dinge, für die dieser Farbtyp am wenigsten Platz hat. Curate Your Style rät dasselbe, gebürstetes Roségold, das eher ins Rosa als ins Kupfer geht, und sehr gelbes Gold nur mit Vorsicht. Dein eigenes Metall ist mattes Silber, aus demselben Grund: Glanz wirkt wie Klarheit.
Unterhalb der Taille. Schokobraun, Espresso, Camel und Latte bekommen bei einem Soft Summer alle ein „Kommt drauf an“: Hose, Schuhe oder Tasche statt Hemd, denn sie bringen mehr Wärme oder mehr Tiefe mit, als dein Gesicht tragen kann. Nah am Gesicht funktioniert warmes Greige, der Neutralton mit Hang zum Braun, vergraut genug, um zu dir zu gehören.
Nach der Palette ja. Königsblau ist bei einem Soft Summer ein „Lassen“ und kein „Kommt drauf an“, es gibt also auch keine Variante unterhalb der Taille, und der Grund ist die Stärke, nicht die Temperatur: In dieser Sättigung sieht man das Blau vor deinem Gesicht. Die Antwort der Palette ist helles Vergissmeinnicht, ein Blau in einer Stärke, die deine Färbung trägt, oder ein vergrauter Himbeerton, falls dir eher der große Farbauftritt gefallen hat als das Blau selbst.
Die Tiefe entscheidet. Beide sind kühl und kontrastarm und teilen 31 der 50 Urteile, aber Light Summer liegt heller und etwas klarer. Mittelblauer Denim, Mittelgrau und Mauve sind für dich ein „Tragen“ und für Light Summer ein „Kommt drauf an“ unterhalb der Taille, während heller Denim und Zartrosa für Light Summer ein „Tragen“ sind und bei dir nur unterhalb der Taille funktionieren. Halt ein Hemd aus mittelblauem Denim ans Gesicht: Gibt es dir Kontur, statt dich zu beschweren, bist du Soft Summer. Light Summer vs Soft Summer hat den ganzen Test.
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