Linie, klar bis weich
Die mittlere Linie und was sie von einem Schnitt verlangt.
Mittel heißt: ein Körperbau zwischen den beiden Polen, mit Konturen, die weder kantig noch abgerundet sind. Die Linie wird getrennt von deinem Figurtyp bestimmt, weil die beiden über Verschiedenes entscheiden und ein Schnitt beides braucht.
- Eine von drei Stufen
- Aus 5 gewichteten Merkmalen bestimmt
- Über 125 Schnitte bewertet
Linie, klar bis weich
- Klar
- Mittel
- Weich
Linie, klar bis weich
Bei der mittleren Linie geht es um Konturen, nicht um Größe.
Typisch: Knochenbau und Gesichtszüge, die kantig wirken, mit Schultern, die eine deutliche Ecke bilden.
Klassische Hemdbluse
Gerader formstabiler Mantel
Kurze kastige Jacke
- Mittel
Typisch: ein Körperbau zwischen den beiden Polen, mit Konturen, die weder kantig noch abgerundet sind.
Figurnahes T-Shirt
Hoodie
Strickpullover mit Rundhals
Typisch: Knochenbau und Gesichtszüge, die rund wirken, mit Schultern, die sanft abfallen.
Weiches Top mit V-Ausschnitt
Langer Oversized-Hoodie
Wickeltop
Lies sie als Formensprache, nicht als Einkaufsliste. Jedes davon passt zu seiner Linie, und trotzdem kann jedes davon für dich falsch sein, weil dein Figurtyp noch nicht bestimmt ist.
Dasselbe Kleidungsstück, in jeder Linie.
Wähl ein Kleidungsstück. Jede Stufe zeigt das passende Teil aus dem Katalog, also ändern sich von klar zu weich nur Konstruktion, Schulter und Stoff.
- Klar
Langer Blazer mit Schulterpolstern - MittelDiese Seite
Kastiger Oversized-Blazer - Weich
Weicher taillierter Blazer
So lesen wir die Linie
Fünf Merkmale, gewichtet. Kein flüchtiger Blick auf ein Foto.
- Knochenbau, aus deinen Fotos
- Deine Antwort zu Schultern und Hüften
- Deine Schulterlinie, aus deinen Fotos
- Gesichtszüge, aus deinen Fotos
- Deine Antwort zur Taille
Wenn sich ein Foto und eine Antwort widersprechen, gilt die Antwort: Ein schlecht beleuchtetes Foto soll nichts über dich entscheiden.
Schnelltest mit fünf Fragen
Wie klar ist deine Linie?
Drei Beobachtungen vor dem Spiegel und zwei Antworten aus dem Fragebogen, gewichtet mit den Regeln der Analyse.
Frage 1 von 5
Stell dich gerade vor einen Spiegel. Wie enden deine Schultern?
Am Kleidungsstück
Mit deiner Linie ändern sich drei Dinge: die Struktur, die Schulter und wie sich der Stoff verhält.
Länge, Bundhöhe und wie viel Weite ein Teil braucht, stehen nicht auf dieser Liste. Sie richten sich nach deinem Figurtyp. Der ist die andere Hälfte der Analyse und hat eine eigene Seite.
Was eine mittlere Linie braucht
- Halbfest verarbeitet. Struktur, die da ist, ohne sich aufzudrängen.
- Eine natürliche Schulter, weder gepolstert noch überschnitten.
- Stoff mit Stand, der trotzdem fällt. Ein mittelschwerer Strick, ein weicher Twill.
- Details im richtigen Verhältnis, und auf dieser Stufe heißt das: nicht viele.
Was nicht zu ihr passt
- Beide Extreme, und das ist die einzige Stufe, bei der das schon die ganze Antwort ist: Ein streng architektonisches Teil wirkt wie eine Verkleidung, ein völlig fließendes wirkt nachlässig.
Den Rest entscheidet dein Figurtyp.
FAQ
Fragen zur mittleren Linie.
Achte darauf, was fehlt. Eine mittlere Linie legt sich auf keinen Pol fest: Die Schulter ist weder eckig noch deutlich abfallend, der Knochen ist da, ohne das Erste zu sein, was man sieht, und die Gesichtszüge wirken ausgeglichen statt kantig oder weich. Deshalb ist sie von den dreien am schwersten an dir selbst zu erkennen, denn du beurteilst etwas, das fehlt. Die Analyse liest sie aus deinen Fotos und gewichtet zwei deiner Antworten mit.
Die Beispielanalyse ist so ein Fall: ein Trapez für Männer mit mittlerer Linie. Ihre Seite gibt dem klassischen, fest verarbeiteten Anzug und dem unstrukturierten Leinenanzug ein „Tragen“ und dem weichen Anzug aus strukturierter Wolle ein „Lassen“, mit der Begründung „Die runden, weichen Nähte verwischen eine Statur, die mit klaren Kanten besser zur Geltung kommt.“ Eine mittlere Linie verträgt eine strukturierte Jacke ebenso wie eine weiche. Was sie ablehnt, ist eine Naht, die so rund ist, dass die Statur ihre Kontur verliert.
Kaum. Knochenbau, Schulterlinie und die Geometrie des Gesichts bewegen sich fast nicht, deshalb ist die Linie der stabile deiner beiden Befunde. Gewicht verändert deinen Figurtyp weit mehr als deine Linie.
Vor allem die Dosierung. Eine mittlere Linie will Struktur, die da ist, ohne sich aufzudrängen, eine natürliche Schulter, weder gepolstert noch überschnitten, und Stoff mit Stand, der sich trotzdem bewegt, etwa einen mittelschweren Strick oder einen weichen Twill. Beide Extreme arbeiten gegen sie: Ein streng architektonisches Teil wirkt wie eine Verkleidung, ein völlig fließendes wirkt nachlässig. Die Beispiele aus dem Katalog sind auf dieser Stufe Alltagsteile: ein Strickpullover mit Rundhals, ein Hoodie und eine Pufferjacke in beiden Bibliotheken, ein figurnahes T-Shirt für Frauen, ein Oxford-Hemd für Männer. Längen, Bundhöhe und Weite bestimmt weiter dein Figurtyp, deshalb ist keins davon für sich ein Urteil.
Finde heraus, was dir steht, und warum.
Ein kurzer Fragebogen und fünf Fotos. Dein Schlüssel kommt per E-Mail, meist innerhalb von 10 Minuten.




